Am 03.07.2010 (heißester Tag des Sommers) ging es zu unserem ersten Workingtest. Von der Youngstar Trophy habe ich schon im Vorfeld sehr viel gutes gehört und somit war die Vorfreude sehr groß! Also sind wir um 5:30 aus dem Bett aufgestanden und haben uns in aller Ruhe fertiggemacht. Loki hat sich ziehmlich gewundert, denn so früh ist er schon lange nicht aufgestanden, er genießt das Studentenleben ;-). Da die YST für uns quasi ein Heimspiel ist, sind wir dann auch schnell und rechtzeitig dort angekommen. Nach einer netten Begrüßung hat man die ca. 36Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt, sodass aus unserer Nummer 21, die Nummer 2 geworden ist :-). Im Nachhinein war es aber super, da wir ziehmlich schnell durch den Tag gekommen sind. Für die Fußballfans unter uns, zu denen ich nicht gehöre, wurde sogar ein Fernseher aufgestellt um das Spiel gegen Argentien mitverfolgen zu können. Die Sonderleitung hat eine super Arbeit gemacht und einen sehr schönen WT auf die Beine gestellt. Es war ein schöner Tag und wir hatten viel Spaß gehabt, am Ende gab es sogar noch einen "Wiener" für den Loki! Am Ende gab es noch ein leckeres Essen und die Siegerehrung. Wir haben ein "sehr gut" erreicht und ein schwarz-pinkem Pocketdummy als Geschenk bekommen.
Aufgabe 1 bei Martin Kuse: Markierung mit Verleitung
Startpunkt ist im Wald. Rechterhand vor dem Gespann fällt eine Markierung mit Schuss. Die Entfernung ist ca. 20m. Die Markierung wird vom Hundeführer geholt. Danach fällt eine Markierung vor dem Gespann in etwa 50m Entfernung. Dieses soll nun vom Hund geholt werden. Ein zweite Gespann teht angeleint in der Nähe und wartet.
Schwierigkeit: 1) Steadines bei der Verleitmarkierung 2) Das letzte 1/5 der Flugbahn war nicht sichtig (Geländekuppe) 3) Tiefe einschätzen ohne die Fallstelle zu sehen
Das war unsere erste Aufgabe bei der YST. Als erstes durften wir warten, während das andere Team gearbeitet hat, dabei hat Loki nur das andere Gespann gesehen, jedoch nicht die Fallstellen der Dummys. Dann ging es zu Martin Kuse, der uns die Aufgabe erklärt hat. Als erstes habe ich die Verleitmarkierung geholt, Loki war dabei steady. Als nächstes ertönnte erneut ein Schuss und das 2te Dummy fiel. Da es unser erster Start überhaupt war, wusste ich nicht, dass man noch auf die Freigabe warten muss, also habe ich etwa 6s gewartet und Loki dann geschickt, da er schon total angespannt war. Er ist blitzschnell hin, hat das Dummy sehr schnell gefunden und ist blitzschnell wieder zurück. Ich war ehrlich gesagt ziehmlich erstaunt, wie glatt diese Aufgabe gelaufen ist, zumindest für den Loki.
Aufgabe 2 bei Eva Berg: Markieren und Einweisen
Das Gespann steht auf einem Waldweg mit hohem Gras und einigen querverlaufenden Senken. Startpunkt ist auf einem kleinen Hügel. Es fallen mit Schüßen 2Markierungen in ca. 40m Entfernung in ein kleines Suchgebiet. Der Hund muss beide Dummy holen.
Schwierigkeit: 1) Nicht tauschen 2) 2x ins gleich Gebiet schicken 3) Anspruchsvolles Gelände
Bei dieser Aufgabe ist Loki schön schnell raus und ist punktgenau zur Markierung gelaufen. Auf dem Rückweg war er genauso schnell, läuft aber auf den Hügel von hinten rauf und nicht von vorne, dies wäre der kürzere Weg gewesen. Anschließend schicke ich ihn auf das zweite Dummy "Voran", er nimmt es super an und läuft problemlos zum zweiten Dummy, welches er schnell findet. Diese Aufgabe ist für uns gut gelaufen, außer die Tatsache, dass Loki den Umweg zum Hügel genommen hat.
Aufgabe 3 bei Martin Kuse: Apell mit kleiner Suche
Das Team startet auf einem Waldweg. Rechterhand, etwa 10m im Wald laufen zwei Helfer und schießen 2mal im Gebiet. Hund und Hundeführer laufen parallel dazu. Nach dem zweiten Schuss wird der Hund zweimal in die Suche geschickt. Zwei von vier Dummys werden geholt.
Schwierigkeit: 1) Fußarbeit 2) Steadiness 3) Halten des Suchengebiets 4) Ignorieren der Helfer + Dummytasche
Nach einer Mittagspause und einer Erfrischung im Brunnen ging es dann weiter mit den Aufgaben. Loki blieb brav im Kommando und ging im Fuss mit mir den Weg entlang. Dann schicke ich ihn in die Suche, er findet das erste Dummy zügig und bringt es mir auf direktem Weg. Als ich ihn dann zum zweiten Mal ausrichte um ihn in die Suche zu schicken, richte ich ihn etwas falsch aus und so schicke ich ihn direkt zu den Helfern. Das hat ihn etwas irritiert und er ist dort auch etwas hängengeblieben, da dort auch eine Dummytasche stand, aus der er wohl gerne das eine oder andere Dummy gehabt hätte ;-). Diesmal musste ich ihm also kurz mal aushelfen. Nachdem ich ihn mit meiner rechten Hand nach rechts geschickt habe, ist er wieder schnell fündig geworden. Alles in allem habe ich hier mal wieder gesehen, dass das Ausrichten ein wichtiger Punkt ist, den man nie verachten sollte!
Aufgabe 4 bei Eva Berg: Fußarbeit und Memory
Zwei Teams starten auf einer Waldschneise (Wahlweise angeleint). Etwa 40m bei Fuß (auch über einen querliegenden Baumstamm). Dann werfen beide Hundeführer jeweils 1 Dummy in etwas höheren Bewuchs. Frei bei Fuß zurücklaufen zum Startpunkt. Ein Hund wartet etwas nach hinten veretzt, der andere wird auf das Memory geschickt. Danach wechselt man
Schwierigkeit: 1) Fußarbeit 2) Steadiness 3) Nicht tauschen 4) Lining 5) Memory 6) Überwinden von Hindernissen
Die letzte Aufgabe lief bei uns auch wieder gut. Beide Teams haben unangeleint angefangen. Auf dem Hinweg mussten wir als erstes den Baumstamm überwinden, ich habe Loki kein Kommando gegeben und bin einfach drübergestiegen, er sprang auch sofort rüber und blieb schön im Fusskommando. Nach etwa 40m haben wir unesere Dummys in den höheren Bewuchs geworfen und haben uns auf den Rückweg begeben. Leider, leider habe ich den Loki davor nicht sein großes Geschäft erledigen lassen, sodass er mitten beim Fusslaufen sich zum Kacken hingesetzt hat. Ich denke mal es hat ganz schön gedrückt. Danach war er aber wieder super drauf und hat die restliche Aufgabe ohne jegliche Probleme gelöst. Eva hat beide Teams für die gute Fußarbeit gelobt "Die beste Fussarbeit, die ich heute bisher gesehen habe!". Das hat uns natürlich sehr gefreut, da vor uns schon 19 Starter aus der anderen Gruppe diese Aufgabe durchlaufen haben. Bei dieser Aufgabe lag der Fehler mal wieder bei mir. Ich habe nun für die Zukunft wieder etwas dazugelernt!


