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Golden Retrieve | Whisky Loki Touch of Scottish Pride

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Samstag, 19 Mai 2012

Dummy A in Isen

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Am Samstag in der Früh ging es los. Wir sind gegen halb 5 aufgestanden und sind dann nach ein paar Kaffees losgefahren. Zuerst gab es einen kleinen Abestecher, um die Dummys für die Prüfung abzuholen und danach fuhren wir weiter ins Prüfungsgelände.

Im Prüfungsgelände angekommen gab es zum Glück noch ein paar schöne Parkplätze, obwohl schon sehr viele Teilnehmer da waren.  Danach ging es zur Anmeldung und wir haben die Nummer 12 gezogen. Mit dem Wetter an diesem Tag hatten wir richtig Glück gehabt, da es nicht geregnet hat, aber auch nicht zu heiß war.

Da ich die Piselei von der letzten Woche noch in Errinerung hatte, war es eine schöne Herausforderung für uns den Tag piselfrei zu verbringen. Nach kurzer Ansprache von der Sonderleiterin Tina Branz und ein paar aufmunternden Worten von Martin Kuse ging es dann ins Prüfungsgelände.

 

Aufgabe 1: Freiverlorensuche 18

 

Los ging es dann mit der Freiverlorensuche. Bei dieser Aufgabe habe ich mir eigentlich überhaupt keine Sorgen gemacht, da Loki leidenschaftlich gerne die Freiverlorensuche macht und vor keinem Gelände halt macht. Bei Martin angekommen, erwartete uns anspruchsvolles Suchengelände. Es war ein sehr dicht mit Bäumen zugewachsener Wald. Besonders für Besitzer von schwarzen Hund war es schwierig, da man die Hunde hinten im Gebiet, wo die meisten Dummys lagen, sehr schlecht sehen konnte. Zum Glück ist der Loki ziehmlich hell, sodass ich nicht soviel Mühe hatte, ihn durch den dichten Wald zu erkennen. Nach der Freigabe von Martin habe ich Loki dann auch gleich in die Suche geschickt. Er ging sehr schnell raus, plötzlich hats ihn etwas nach links gerissen und plötzlich hatte er schon das erste Dummy. Ich habe nochmal den Hierpfiff gegeben, da er kurz den Überblick verloren hat vor lauter Bäume. Bei dem nächsten Dummy lief Loki erstmal kurz aus dem Suchengebiet raus, doch ich habe ihn einfach machen lassen und er fand auch sofort wieder zurück und hatte das zweite Dummy im Mund. Bei dem dritten Dummy habe ich ihn mehr nach rechts ausgerichtet und dann losgeschickt. Er ging wie immer sehr schnell raus und hat hinten im Suchegebiet schnell noch ein Dummy gefunden. Auf dem Rückweg hat er sich vor lauter Bäume wohl verirrt und ist dann als er dann rausgelaufen ist, direkt auf meinen Vater, der rechts hinter mir stand zugelaufen, nach nochmaligem Pfiff hat Loki mich dann aber gesehen und ist zu mir hergelaufen. Für die Zukunft weiß ich nun wieder mal etwas Neues.

Aufgabe 2: Einfachmarkierung 20

Als nächstes ging es zum Einzelmark. Da die Wiese leider ungemäht blieb, wegen der Niederschläge der letzten Wochen, fand diese Aufgabe im Wald statt. Man stand im Wald drin und ca. 40m vor einem Standen die Helfer. Das Dummy wurde sichtig auf einen Trampelpfad im Wald geworfen. Nach der Freigabe habe ich Loki losgeschickt, er ging sehr schnell raus und als er beim Dummy war hat er sich sogar beim Aufnehmen überschlagen. Er kam dann wieder genauso schnell zurück.

Aufgabe 3: Appell 18

Man fängt wieder im Wald an, aber in einem anderen Gebiet. Die Helfer standen links von uns etwa in 40m Entfernung. Nachdem wir losgelaufen sind, fiel ein Schuss und ein Dummy. Eigentlich hat Loki dieses Dummy gut markiert. Danach ging es weiter mit dem Appell und wir gingen ein gutes Stück weiter bis der nächste Schuss fiel. Danach durfte ich Loki schicken. So habe ich ihn auf das Dummy ausgerichtet und losgeschickt. Eigentlich hätte er es nicht verfehlen können, doch da hat sich ein kleines Problemchen gezeigt, dass er erstmal zu dem Schützen gelaufen ist, als er das Dummy überlaufen hat, habe ich ihn sofort zurückgepfiffen, da ich schon wusste wohin er wollte. Als er dann zurückkam habe ich ihn dann auf das Dummy gelenkt und beim Dummy den Suchenpfiff gegeben. Dies hat er super angenommen und fand dann auch das Dummy. Die Fussarbeit bei dieser Aufgabe hat mir sehr gefallen. Woran wir nun arbeiten müssen, ist dass Loki nicht automatisch zum Schützen läuft beim Appell.

Aufgabe 4: Wassermarkierung 20

Unser Angstfach schlechthin kam zum Schluss. Nun ob das ein gutes oder schlechtes Zeichen ist, war mir noch nicht klar. Aber ich war sehr zuversichtlich und bin wie immer ruhig in die Aufgabe reingegangen. Wir standen vor einem kleinen Weiher der rundum vom Schilf umgeben war. Dadurch war der Schuss etwas lauter, als er normalerweise ist. Eine Stelle war allerdings frei vom Schilf, dort sollten die Hunde auch ins Wasser reingehen. Der Einstieg war für Loki’s Verhältnisse schweirig, da es sofort tief wurde und man sich ins Wasser fallen lassen musste. Nachdem Schuss fiel das Dummy ins Wasser mit einem lauten Platscher. Loki war schon richtig scharf drauf und nach der Freigabe lief er in direkter Linie zum Dummy. An der Uferkante angekommen, sah es so aus, als ob er sofort reingehen würde, allerdings hat er dann doch etwas gezögert. Er ging dann aber trotzdem rein und hat nicht gerändelt. Nachdem er das Dummy dann hatte, kam er zurück und hat auch nicht versucht sich zu schütteln. Die Aufgabe ist also sehr gut für uns gelaufen und somit haben wir auch die Dummy A bestanden.


Loki hat heute wunderschön gearbeitet und eine tolle Leistung abgelegt. Er wurde 2 aus insgesamt 18 Teilnehmern mit 76Punkten. Unser Antipisel-Training hat also Wirkung gehabt, wobei ich mittlerweile vermute, dass die Piselei in der Tschechei eine Übersprungshandlung/Reaktion war auf den ganzen Stress, den er dort gehabt hat. Steadyness Probleme gab es bei uns auch keine an diesem Tag. Ich bin so stolz auf meinen kleinen Stinker, dass er wie ein Wirbelwind gearbeitet hat. In den Pausen zwischen den Aufgaben war er die Ruhe selbst und hat teilweise sogar ein bishen geschlafen. Am Ende gab es für den Loki einen Fisch als Belohnung für seine tolle Leistung!

Es war ein wirklich schöner Tag und ein super nettes beieinander. Alle Teilnehmer haben sich gegenseitig Daumengedrückt und mitgefiebert. Von dem 18 Teilnehmer in der A-Klasse haben 14 Teilnehmer bestanden, leider haben es 4 Teams nicht geschafft, aber ich bin zuversichtlich, dass es beim nächsten Mal klappt.

Vielen Dank an Tina, die das alles möglich gemacht hat, an Martin Kuse, der sehr fair gerichtet hat und all an die Helfer, die ihre Freizeit geopfert haben um diesen Tag möglich zu machen!